Beratungsstellen bei Konflikten am Arbeitsplatz

Die Vetsuisse-Fakultät duldet keinerlei Diskriminierung!

 

Die Vetsuisse-Fakultät unterstützt die im Frühlingssemester 2016 lancierte Kampagne der Universität Bern „Wer zu nah kommt – geht zu weit. Sexuelle Belästigungen müssen nicht hingenommen werden.“ Hintergrund und Ziel der Kampagne erschliessen sich aus dem offiziellen Flyertext:

Eine Hochschule lebt von Begegnungen. Manchmal werden Begegnungen jedoch unterschiedlich wahrgenommen: Was in der einen Situation angenehm und erwünscht ist, kann in einer anderen Konstellation als Belästigung empfunden werden. Sexuelle Belästigungen können Blicke, Worte, Gesten oder Taten sein und alle betreffen.

Sie haben Anspruch auf Schutz Ihrer physischen uns psychischen Integrität und darauf, dass Ihre Grenzen respektiert werden. Die Universität Bern setzt sich für ein diskriminierungsfreies Umfeld ein und duldet keine sexualisierten Übergriffe.

Auf www.zu-nah.ch erfahren Sie, was sexuelle Belästigung ist, welche Folgen sie haben kann und welche rechtlichen Rahmenbedingungen bestehen. Informieren Sie sich als vorgesetzte, direkt betroffene oder beobachtende Person was Sie gegen sexuelle Belästigung unternehmen können.

Folgende universitäts-externe Ansprechstellen bieten vertrauliche, kostenlose Beratung und Unterstützung an:
Die Beratungsstelle der Berner Fachhochschulen berät alle Personen die an der Universität Bern, der Berner Fachhochschule oder der PHBern studieren oder lehren. Zum Beispiel bei Fragen zur Studiengestaltung (Fachwechsel, Lerntechniken, Prüfungsvorbereitung u.a.), bei Laufbahnfragen, Konflikten, persönlichen Schwierigkeiten:

Beratungsstelle der Berner Hochschulen, Erlachstrasse 17, 3012 Bern, 031 635 24 35, bstsecre@bst.berhochschulen.ch
oder Verwaltungsexterne Ansprechstelle der Kantonsverwaltung, 044 787 73 71, info@ansprechstelle.ch

Universitäts-interne Ansprechpersonen sind:
Leiter/in Personalabteilung www.pers.unibe.ch
Leiter/in Abteilung für die Gleichstellung www.gleichstellung.unibe.ch
Generalsekretär/in www.gs.unibe.ch

Beratung bei der Ombudsperson in Konfliktfällen am Arbeitsplatz
Die Ombudsperson ist Ansprechpartnerin für alle Angestellten der Universität Bern. Diese sollen sich bei Konflikten, die sich aus den Arbeitsverhältnissen ergeben, an eine unabhängige Instanz wenden können. Die Ombudsperson arbeitet in absoluter Unabhängigkeit von den Organen der Universität.

Die Ombudsperson kann Empfehlungen aussprechen. Sie kann Sie beraten, Aussprachen organisieren und begleiten, bei Streitigkeiten vermitteln und bei der Suche nach konstruktiven Lösungen helfen. Die Ombudsperson ist jedoch keine richterliche Instanz. Die Empfehlungen der Ombudsperson können weder auf dem Rechtsweg angefochten noch sonst wie an eine andere Instanz weitergezogen werden. Die Möglichkeit, in der vor der Ombudsperson vorgebrachten Angelegenheit später ein ordentliches Verfahren anzustreben, bleibt im gesetzlichen Rahmen gewahrt. Die Ombudsperson und das Sekretariat der Ombudsperson sind zu Verschwiegenheit verpflichtet und gegenüber niemandem auskunftspflichtig. In Akten kann nur mit ausdrücklicher Einwilligung der Betroffenen und der Verfasserinnen und Verfasser Einsicht gewährt werden.

Ombudsperson
Prof. em. Adrian Pfiffner ombudsperson@gs.unibe.ch