VetMENT - Mentoring-Programm

VetMENT Mentoring - Programm der Vetsuisse-Fakultät

Das Mentoring - Programm VetMENT richtet sich an alle Doktorierenden, PhD-Studierenden und Assistierenden, alle Residents und Postdocs, alle Oberasssistent/innen und Assistenzprofessor/innen der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern.

VetMENT ist ein Instrument der individuellen Nachwuchsförderung und verfolgt vorrangig vier Ziele:

  • Den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Vetsuisse-Fakultät aktiv in seiner Laufbahn zu unterstützen.
  • Kontakte zu nationalen und internationalen hochkarätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern herzustellen und damit den Zugang zu Netzwerken zu ermöglichen, um eigene aufzubauen lernen.
  • Anhand von Workshops Kompetenzen zu stärken und den Nachwuchs optimal auf die universitäre Laufbahn vorzubereiten.
  • Den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Vetsuisse-Fakultät untereinander zu vernetzen.

Mentoring ist eine ursprünglich aus den USA stammende Methode, um in Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gezielt Nachwuchskräfte, insbesondere Frauen, zu fördern. Mentoring in der Wissenschaft hat auch eine Wissenschafts- und Institutionskritik zum Ziel und zielt klar auf einen Struktur- und Kulturwandel an den Universitäten (z.B. Frage der Teilzeitarbeit in den oberen Statusebenen) ab. Biographische Aspekte (Diskontinuität in den Lebensabläufen und Unterbrüche durch familiäre Verpflichtungen) schaffen Ungleichheit; Strukturen und Karriereschritte sind insbesondere im universitären Umfeld an zum Teil tradierten Lebensmodellen orientiert. Für VetMENT gilt vorrangig, dass die Mentees lernen sollen, Möglichkeiten zu erkennen und Chancen zu nützen; sie sollen im Austausch mit Mentorinnen und Mentoren zu einer aktiven Laufbahnplanung motiviert werden. Dieser Austausch bietet zudem die Chance der „beschleunigten Wissensvermittlung“: Durch die Zusammenarbeit mit Frauen und Männern aus dem Universitätskontext sowie aus der Praxis lernt man Regeln und den dominierenden Habitus schneller und reflektierter kennen.

Einblick in eine Tandem-Beziehung zwischen einer Mentee und einer Mentorin bietet das Interview von Kristina Rehberger und Karin Ingold (2016_1_VetsuisseNews).

Weitere ausführliche Informationen zum Ablauf, zum Rahmenprogramm und der One-to-one Beziehung zwischen Mentee und Mentor oder Mentorin erhalten Sie hier.

Sind Sie interessiert?
Für die Projektkoordination ist Dr. Patricia Felber zuständig patricia.felber@vetsuisse.unibe.ch. Sie gibt Ihnen gerne Auskunft auf Ihre Fragen.