Die 120%-Lösung unterstützt Mitarbeitende mit Betreuungsaufgaben dabei, ihr Arbeitspensum vorübergehend zu reduzieren, ohne dass laufende Aufgaben und Projekte unterbrochen werden müssen.
Der durch die Pensumsreduktion frei werdende Lohnanteil wird für die Finanzierung einer Assistenz eingesetzt. Diese übernimmt definierte wissenschaftliche oder diagnostische Aufgaben und entlastet die geförderte Person im Arbeitsalltag. Die fachliche Verantwortung bleibt bei der geförderten Person.
Damit die Übergabe und Einarbeitung der Assistenz gewährleistet sind, finanziert das Fördergefäss die notwendige Überlappungszeit. Während dieser Zeit können die geförderte Person und die Assistenz gleichzeitig tätig sein. So stehen dem Arbeitsbereich vorübergehend bis zu 120 % Arbeitskapazität zur Verfügung.
Beispiel:
Reduziert eine Nachwuchsforschende ihr Arbeitspensum von 100 % auf 60 %, werden die frei werdenden 40 % für die Finanzierung einer Assistenz eingesetzt. Die Fördermittel finanzieren zusätzlich eine Überlappungszeit von bis zu 20 %. Diese Zeit ermöglicht die Einarbeitung, Aufgabenübergabe und Koordination zwischen der geförderten Person und der Assistenz.
Förderumfang:
Maximal CHF 15'000 pro Person für eine Laufzeit von Maximal 12 Monaten