Fachschaft Vetmed Bern

Wer sind die Leute, die uns leckere Getränke & Goodies hinstellen? Die am Einführungstag als Anlaufstelle für alle Erstis über den Campus rennen? Die Sponsoring-Verträge aushandeln und am nächsten Tag wieder im Hörsaal sitzen?

Wer ist eigentlich die Fachschaft?

Alle Studis sind Teil der Fachschaft! Wir (siehe Bild) sind «nur» der Vorstand, auch wenn wir im Alltag oft einfach Fachschaft genannt werden.

Was macht die Fachschaft eigentlich?

Die Fachschaft ist die Stimme der Studierenden innerhalb der Vetsuisse, in Bern wie auch auf gesamtschweizerischer Ebene. Wir haben Sitze mit Stimmrecht in den verschiedenen Kommissionen und vertreten dort die Interessen der Studierenden, damit studentische Perspektiven bei Entscheidungen zum Studium nicht untergehen. Ob Prüfungsregelungen oder Curriculum-Anpassungen, jemand von uns redet meist mit. Daneben sammeln wir Anliegen der Studierenden und versuchen, sie zu lösen, so gut wir halt können. Von der kaputten Waschmaschine bis zur Überarbeitung der Nachtdienste, irgendjemand aus der Fachschaft kümmert sich darum. Manchmal dauert es länger als wir wollen, weil grosse Institutionen eben nicht von heute auf morgen reagieren. Aber wir bleiben dran.

Was wir sonst noch machen

  • Materialverkauf am Einführungstag (Overalls, Sezierbestecke, Kittel und vieles mehr)
  • Organisation des Einführungstags für die Erstis
  • Führungen durchs Tierspital für Externe
  • Konto und Versicherungen für unsere Feste
  • Sponsoren, wie zum Beispiel Animalia, suchen und verwalten
  • Bachelor-Infotage und weitere Infoveranstaltungen betreuen
oben v.l.n.r.: Larissa Binaghi, Regina Knüsel, Julia Degen, Seraina Cahenzli unten v.l.n.r.: Laura Burgener, Bodie, Sarah Cooch, Yannick Meister es fehlen: Adina Rossetti, Alya Hipf, Anika Bösch, Larissa Bertsch, Laura Barbagallo, Seraina Mühlemann, Siri Witmer

Interview mit Yannick Meister

Einer aus dem Team ist Yannick Meister. Er hat am neuen Curriculum mitgewirkt, ohne ihn wären die Nachtparkkarten immer noch ein entfernter Traum und er setzt sich unermüdlich für die Renovation der Cafeteria ein. Da er doch schon eine Weile mit von der Partie ist, kennt er die Fachschaftsarbeit von innen. Wir haben ihn gefragt, was ihn motiviert und welche Gedanken er zur Fachschaft hat.

Yannick, was macht die Fachschaft eigentlich genau?

Sie vertritt die Interessen der Studierenden nach bestem Wissen und Gewissen. Klingt trocken, heisst in der Praxis aber, dass wir überall mitreden, wo es ums Studium geht. Wir hören zu, sammeln Anliegen, bringen sie dorthin, wo sie hingehören. Manchmal läuft das unsichtbar, und das ist auch okay so. Der grösste Teil der Fachschaftsarbeit passiert nicht spektakulär, sondern in Sitzungen, Mails und kurzen Gesprächen auf dem Gang.

Was war dein lustigstes Erlebnis in der Fachschaft?

Ganz klar die Ausflüge! Die Adventure Arena letztes Semester war der Wahnsinn, die Zoo-Führung fand ich ebenfalls super. Das Schönste daran sind aber die Freundschaften, die weit über die Fachschaftsarbeit hinaus gehen. Man verbringt viel Zeit miteinander, streitet auch mal über die beste Lösung für ein Problem, und am Ende geht man zusammen was trinken. Das ist halt auch ein Stück ‘Studileben’, und ehrlich gesagt einer der Hauptgründe, warum man in der Fachschaft bleibt.

Und was denkst du war der grösste ‘Impact’ der Fachschaft bisher?

Die Mitgestaltung des neuen Curriculums, vor allem im Fach Physik. Da konnten wir einige Anpassungen durchbringen. Dazu kommt die Überarbeitung der Nachtdienste. Die Nacht- und Notfalldienste wurden angepasst, so dass sie mehr Lerneffekt haben und es gibt jetzt sogar Parkkarten.

Warum lohnt es sich für Studis, dem Fachschaftsvorstand beizutreten?

Durch die Sitze in den Kommissionen kann man direkt mitbestimmen, was in der Fakultät passiert. Ausserdem bekommt man einen Blick hinter die Kulissen und einen tiefen Einblick wie unsere Fakultät funktioniert. Man weiss dadurch immer welche Themen aktuell besprochen werden oder woran gearbeitet wird, lange bevor offiziell darüber informiert wird. Ausserdem machen wir einmal pro Jahr einen Ausflug, bei dem wir uns ein Erlebnis aussuchen und danach etwas leckeres Essen gehen. Dieses Jahr waren wir in der Adventure Arena, wo wir viele kleinere Escape Rooms lösen konnten.

VetsuisseNews

Dieser Artikel erschien im Original in der VetsuisseNews 1/26.

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