Interview mit Yannick Meister
Einer aus dem Team ist Yannick Meister. Er hat am neuen Curriculum mitgewirkt, ohne ihn wären die Nachtparkkarten immer noch ein entfernter Traum und er setzt sich unermüdlich für die Renovation der Cafeteria ein. Da er doch schon eine Weile mit von der Partie ist, kennt er die Fachschaftsarbeit von innen. Wir haben ihn gefragt, was ihn motiviert und welche Gedanken er zur Fachschaft hat.
Yannick, was macht die Fachschaft eigentlich genau?
Sie vertritt die Interessen der Studierenden nach bestem Wissen und Gewissen. Klingt trocken, heisst in der Praxis aber, dass wir überall mitreden, wo es ums Studium geht. Wir hören zu, sammeln Anliegen, bringen sie dorthin, wo sie hingehören. Manchmal läuft das unsichtbar, und das ist auch okay so. Der grösste Teil der Fachschaftsarbeit passiert nicht spektakulär, sondern in Sitzungen, Mails und kurzen Gesprächen auf dem Gang.
Was war dein lustigstes Erlebnis in der Fachschaft?
Ganz klar die Ausflüge! Die Adventure Arena letztes Semester war der Wahnsinn, die Zoo-Führung fand ich ebenfalls super. Das Schönste daran sind aber die Freundschaften, die weit über die Fachschaftsarbeit hinaus gehen. Man verbringt viel Zeit miteinander, streitet auch mal über die beste Lösung für ein Problem, und am Ende geht man zusammen was trinken. Das ist halt auch ein Stück ‘Studileben’, und ehrlich gesagt einer der Hauptgründe, warum man in der Fachschaft bleibt.
Und was denkst du war der grösste ‘Impact’ der Fachschaft bisher?
Die Mitgestaltung des neuen Curriculums, vor allem im Fach Physik. Da konnten wir einige Anpassungen durchbringen. Dazu kommt die Überarbeitung der Nachtdienste. Die Nacht- und Notfalldienste wurden angepasst, so dass sie mehr Lerneffekt haben und es gibt jetzt sogar Parkkarten.
Warum lohnt es sich für Studis, dem Fachschaftsvorstand beizutreten?
Durch die Sitze in den Kommissionen kann man direkt mitbestimmen, was in der Fakultät passiert. Ausserdem bekommt man einen Blick hinter die Kulissen und einen tiefen Einblick wie unsere Fakultät funktioniert. Man weiss dadurch immer welche Themen aktuell besprochen werden oder woran gearbeitet wird, lange bevor offiziell darüber informiert wird. Ausserdem machen wir einmal pro Jahr einen Ausflug, bei dem wir uns ein Erlebnis aussuchen und danach etwas leckeres Essen gehen. Dieses Jahr waren wir in der Adventure Arena, wo wir viele kleinere Escape Rooms lösen konnten.