Die Rangierung spielt für Gertraud Schüpbach, Dekanin der Vetsuisse-Fakultät, nur eine untergeordnete Rolle. «Rankings erfassen nur ausgewählte Kennzahlen und weisen deswegen eine grosse Unschärfe auf. » Den Rückgang in der akademischen Reputation – auch wenn er nur klein ist – nimmt sie trotzdem sehr ernst: «Das Renommee in der Wissenschaftswelt entscheidet nicht nur darüber, ob wir Top-Leute für unsere Fakultät gewinnen können, sondern beeinflusst auch die Job-Chancen unserer Abgänger*innen.» In einem Umfeld, in dem sowohl die Grundfinanzierung als auch die Forschungsförderung von Sparmassnahmen betroffen sind, sei es eine grosse Herausforderung, die hohe wissenschaftliche Qualität in allen Fachgebieten zu halten. Anregung dazu erhofft sie sich auch aus der in Kürze abgeschlossenen Forschungsevaluation am Standort Bern. «Wenn wir es schaffen, unser Forschungsprofil zu schärfen, wird dies von aussen auch besser wahrgenommen.» Die Forschungsevaluation am Standort Zürich startet im Herbst.
Angeführt wird das jährliche Ranking erneut durch das Royal Veterinary College in London. Neben dieser traditionsreichen reinen veterinärmedizinischen Ausbildungsstätte haben sich aus Europa zwei weitere Institutionen aus dem vereinigten Königreich (Edinburgh und Liverpool) sowie die Universität von Utrecht vor der Vetsuisse-Fakultät platziert.