Das One Health Konzept strebt eine integrierte Betrachtung der Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt an. Die Tatsache, dass 75 % der neu auftretenden Infektionskrankheiten des Menschen einen zoonotischen Ursprung haben, mag die Relevanz des One Health Konzeptes deutlich machen. One Healthbezogene Forschung wird von der Fakultät beispielsweise im Bereich der Antibiotikaresistenzen und im Bereich parasitärer Erkrankungen durchgeführt. Des Weiteren sind Forschende der Fakultät an einer COST-Aktion zur Evaluation von One Health-Projekten beteiligt. Schliesslich werden Wechselwirkungen zwischen Erkrankungen bei Wild- und Haustieren untersucht, unter Schweizer Bedingungen wie im internationalen Umfeld, z.B. durch die Teilnahme an der COST-Aktion «ASF-STOP». Ein interfakultäres Forschungskonsortium (IRC One Health) der Universität Bern mit Beteiligung der Vetsuisse Fakultät untersucht die Interaktionen von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen mit verschiedenen Ebenen des Mikrobioms und der Tiergesundheit.